Vor Sonnenuntergang

von Gerhart Hauptmann

Zum Inhalt:

Im Stadthaus des Matthias Clausen findet zu Ehren seines 80. Geburtstags eine große Gartenparty statt. Seine erwachsenen Kinder bemerken die positive Veränderung ihres Vaters, der unter dem Tod seiner Frau sehr gelitten hatte. Seinem alten Freund Dr. Geiger vertraut Clausen die Ursache seiner neuen Lebensfreude an: Inken Peters, eine junge Kindergärtnerin.

Auch Clausens Kinder haben inzwischen von den häufigen Besuchen des Vaters bei dem jungen Mädchen gehört und sind alarmiert. Ihre Sorge gilt allerdings weniger seinem Glück als seinem Vermögen. Durch Intrigen und Bestechung versuchen sie, die junge Frau aus der Gegend zu vertreiben, was aber nicht gelingt.

Als Clausen seiner Familie Inken offiziell vorstellt, kommt es zum Eklat.


Gerhart Hauptmann (1862-1946) gilt als der bedeutendste deutsche Vertreter des Naturalismus, hat aber auch andere Stilrichtungen in sein Schaffen integriert. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

„Vor Sonnenuntergang“ wurde am 16. Februar 1932 im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. 1956 wurde das Stück in der Regie von Gottfried Reinhardt mit Hans Albers, Martin Held, Claus Biederstaedt, Hannelore Schroth, Erich Schellow, Maria Becker u.a. verfilmt. Fernsehspiele entstanden daraus in den Jahren 1962 (Hauptrolle: Ernst Deutsch), 1970 (Hauptrolle: Werner Hinz) und 2000 (Hauptrolle: Harald Juhnke).

Premiere am Schlosspark Theater: 16. Januar 2016

Dauer: ca. 2 Stunden (inkl. Pause)


Pressestimmen:

„Schelmisch und tobend: Hallervorden bei Premiere gefeiert“ (dpa)

„So hat man Dieter Hallervorden auf der Bühne noch nie gesehen, so kraftvoll, so eigensinnig, so tragisch und zerrüttet. Der Palim-Palim-Didi ist endgültig eingemottet. … Sein nuanciertes Spiel wird hier besonders greifbar …“ (Berliner Morgenpost, Katrin Pauly)

„Ein Team aus starken Schauspielern kreist um eine Mitte … “ (Der Tagesspiegel, Udo Badelt)

„… das Stück der Stunde. … Mit der Rolle des Patriarchen auf Freiersfüßen ist Dieter Hallervorden, der ewige „Didi“, den er freilich längst nicht mehr spielt, fast seriös und zum Charakterdarsteller geworden … Das kleine Theater hat viel gewagt – und alles gewonnen.“ (Berliner Zeitung, Irene Bazinger)


Mit freundlicher Unterstützung von:
Stiftung Lotto


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