Jürgen Heinrich


Jürgen  Heinrich © Oliver Betke

Jürgen Heinrich (Jahrgang 1945) absolvierte von 1964 bis 1970 eine Schauspielausbildung an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. Schon während des Studiums wirkte er sehr erfolgreich in einigen DEFA-Produktionen mit.

Nach Theater-Engagements in Halle, Zwickau und Neustrelitz war er ab 1976 freischaffend und neben seiner Tätigkeit bei der DEFA und dem Fernsehen der DDR ständiger Gast am Deutschen Theater in Berlin.

Nach seiner Ausweisung aus der DDR siedelte er 1985 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Berlin (West) über, wo er schnell vielfältige Möglichkeiten bekam, sich seinem neuen Publikum vorzustellen. Neben einem festen Engagement am Schillertheater drehte er in München, Hamburg und Köln („Tatort“, „Derrick“, „Der Alte“…).

Nach dem Mauerfall wurde das wiedervereinte Berlin zum Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Von 1992 bis 2005 spielte er in der auch international sehr erfolgreichen Serie „Wolffs Revier“ (SAT.1) den Hauptkommissar Andreas Wolff. Für diese Arbeit wurde er mit dem Grimmepreis geehrt und mehrfach für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitete er „in seinem Revier“ auch als Drehbuchautor und Regisseur.

Bis heute steht Jürgen Heinrich mit großem Engagement vor der Kamera und spielt in vielen Fernsehfilmen und Serien mit, bei denen er vorzugsweise für Hauptrollen besetzt wird, wie zum Beispiel für „Inga Lindström: Das Hochzeitskleid“ (2017), für die Serie „Weingut Wader“ (2017-2019) und für die ARD/Degeto-Produktion „Freundschaft mit Hindernissen“ (2020).

Trotz der vielen Film- und Fernsehproduktionen ist Jürgen Heinrich ein leidenschaftlicher Theaterschauspieler geblieben.

2015/16 stand Jürgen Heinrich in der Produktion „Rose und ihr hilfreicher Geist“ („Rose & Walsh“) an der Seite von Michaela May zum ersten Mal auf der Bühne des Schlosspark Theaters.

Jürgen Heinrich und seine Frau reisen mit größtem Vergnügen. Längere Reisen durch Südeuropa, China, Indien, Australien, Neuseeland, Chile und Peru haben ihren Horizont erweitert und neue Sehnsüchte geweckt.




Zurück nach oben

Website © 2021 Schlosspark Theater Berlin