Karsten Kramer


Karsten Kramer © Ole Schwarz

Nach seinem Studium wurde Karsten Kramer für die Titelrolle in Walter Hasenclevers „Der Sohn“ von der Zeitschrift „theater heute“ zum Besten Nachwuchsschauspieler nominiert. Sein Festengagement am Theater Erfurt beendete er nach fünf Jahren für einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt in China. Hier lernte er als Meisterschüler bei Großmeister Yang Zhen He die innere Kampfkunst des Taijiquan.

Seit seiner Rückkehr war Karsten Kramer als freischaffender Schauspieler in Frankfurt, Hamburg und Berlin tätig und spielte verschiedenste Hauptrollen, wie Puck in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und Walter Kempowski in den Uraufführungen „Tadellöser & Wolff“ und „Uns geht`s ja noch Gold“.

Bei den Bad Hersfelder Festspielen wurde er 2003 für seinen „Diener zweier Herren“ mit dem Großen Hersfeldpreis ausgezeichnet.

Zehn Jahre lang verkörperte er den melancholisch-witzigen Klaus Peter in der preisgekrönten ZDF Serie „Anja & Anton“. Die deutsche Verfilmung „Die Schöne und das Biest“ - mit Karsten Kramer in einer der Hauptrollen - gewann 2013 den Kinderfilmpreis EMIL und den Robert Geisendörfer Preis.

Im Jahr 2014 erhielt Karsten Kramer den Publikumspreis der Burgfestspiele Jagsthausen.

2017 spielte er in „Don Quijote“ unter der Regie von Michael Bogdanov den Knappen Sancho Panza am Altonaer Theater Hamburg. In Berlin war Karsten Kramer zuletzt als Regieassistent Oliver in „Ruhe, wir drehen“ am Schlosspark Theater zu sehen.

Mit Filmkraft realisiert er als Autor und Schauspieler unabhängige Filmprojekte. Zuletzt entstanden die Kurzfilme „Ein Held im Ruhestand“ und „Esther“ von Benjamin Beyer und Ole Schwarz, der 2021 den "Award of excellence" beim Film Festival in Kanada erhielt.

Mit der Neustart Hilfe Kultur und der Unterstützung von verschiedenen Künstlern drehte Karsten Kramer 2022 den zwanzigminütigen Piloten der Webreihe „Fern von Sporki“.

https://www.karsten-kramer.com




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