Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
18. Februar 2026
Nach dem Roman von Thomas Mann – Eine Hommage zum 150. Geburtstag
Ein Charmeur, ein Verwandlungskünstler, ein Meister der Selbstinszenierung: Mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ bringt das Schlosspark Theater ab dem 14. März 2026 einen der schillerndsten Romane der deutschen Literatur auf die Bühne – als ebenso elegante wie moderne Hommage an Thomas Mann zu dessen 150. Geburtstag.
Regisseur Frank-Lorenz Engel verdichtet in seiner neuen, pointierten Bühnenfassung den Roman zu einem temporeichen, sprachlich brillanten Theaterabend, der die feine Ironie Thomas Manns lustvoll auskostet und zugleich überraschend aktuelle Fragen stellt: Wie viel Selbstinszenierung steckt in unserer Identität? Und wer definiert, was echt ist?
In der Titelrolle überzeugt Adrian Djokić als virtuoser Grenzgänger zwischen Charme und Chuzpe. Mit Leichtigkeit und präzisem Gespür für Zwischentöne zeichnet er das Porträt eines jungen Mannes, der die Welt als Bühne begreift – und sie mit Witz und Intelligenz für sich zu nutzen weiß. An seiner Seite spielen Alexa Maria Surholt (bekannt aus „In aller Freundschaft“), Marie Schröder, Gerhard Mohr, Oliver Nitsche und Jakob Wenig insgesamt 29 Rollen und erwecken das gesellschaftliche Panorama um 1900 facettenreich und spielfreudig zum Leben.
Ein besonderer Akzent der Inszenierung liegt auf der visuellen Gestaltung: Bühnen- und Kostümbildnerin Su Sigmund entwirft ein stets in Wandlung begriffenes Bühnenbild, das mit fließenden Übergängen die unterschiedlichen Schauplätze nur andeutet – vom Rheingauer Winzerdorf bis in die mondäne Pariser Gesellschaft. Die Bühne selbst wird zum Spiegel von Krulls Identitätswechseln: wandelbar, elegant, nie ganz zu fassen. Die Musik von Valentin von Lindenau unterstreicht diesen Schwebezustand zwischen Schein und Sein.
Zum Inhalt: Felix Krull – Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten – entdeckt früh sein Talent zur Selbstverwandlung. Als Liftboy, Charmeur oder vermeintlicher Aristokrat folgt er seinem Lebensmotto „Corriger la fortune“ und hilft dem Glück entschlossen nach. Sein Aufstieg ist ebenso amüsant wie entlarvend: ein Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen, Sehnsüchten und Projektionen. Und doch bleibt die zentrale Frage offen: Ist Krull Betrüger – oder lediglich ein besonders begabter Interpret sozialer Rollen?
Mit dieser Inszenierung lädt das Schlosspark Theater bis zum 26. April 2026 zu einer ebenso unterhaltsamen wie klugen Wiederbegegnung mit einem literarischen Klassiker ein – und zu einem Theaterabend, der zeigt, wie modern Thomas Manns Blick auf Selbstoptimierung, Schein und gesellschaftliche Maskerade bis heute geblieben ist.
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Nach dem Roman von Thomas Mann / Bühnenfassung Frank-Lorenz Engel
Premiere: Samstag, 14. März 2026, 20 Uhr
weitere Vorstellungen bis 26. April 2026 (Änderungen vorbehalten)
Pressekontakt
Pressestelle
Kristina Pomplun
030 / 789 5667-141
k.pomplun(at)schlossparktheater.de
Postanschrift
Schlosspark Theater
Schloßstr. 48
D - 12165 Berlin
Pressebilder
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
nach dem Roman von Thomas Mann – Eine Hommage zum 150. Geburtstag
bILD von links nach rechts:
Alexa Maria Surholt, Adrian Djokić
WEITERE INFORMATIONEN ZUR PRODUKTION.
BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL
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