Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin

23. Oktober 2018

„Ball im Savoy“, „Viktoria und ihr Husar“, „Die Blume von Hawaii“ – alles bekannte Operetten vom ungarisch-deutschen Komponisten PAUL ABRAHAM, die ihn Anfang der 1930er Jahre zum gefragtesten Komponisten seiner Zeit machten und die man auch heute immer wieder auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater findet. Doch was wissen wir über das Leben des jüdischen Musikers, dessen Karriere mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten abrupt unterbrochen wurde?

Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin
Eine Tragikomödie von Dirk Heidicke mit Musik von Paul Abraham
Regie: Klaus Noack / Ausstattung: Klaus Noack
Musikalische Leitung: Jens-Uwe Günther
Mit Susanne Bard und Jörg Schüttauf
Am Klavier: Jens-Uwe Günther

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 30er Jahre für Furore sorgte.

Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie. Nicht nur darf er sein Theater nicht mehr betreten, er muss schließlich gar das Land verlassen und flüchtet in die USA.

Eben noch bejubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Werke, die er daheim seinem Freund Josef anvertraut hatte, verscherbelt dieser an reiche Deutsche, die sich ihren Namen über den Kompositionen erkaufen. Abraham stirbt in Armut.

Das Stück erinnert an einen großartigen Star der Operettenwelt, der von den Nazis verjagt und ins Vergessen gedrängt wurde. Mit vielen Melodien des Komponisten lässt Dirk Heidicke Paul Abraham wieder aufleben.

 

Eine Kooperation zwischen den Kammerspielen Magdeburg und den Hamburger Kammerspielen in Zusammenarbeit mit umbreit Entertainment e.K.

Pressetext umbreit Entertainment e.K.

 

Gastspiel-Premiere / Berliner Erstaufführung:
Samstag, 3. November 2018, 20 Uhr – Schlosspark Theater
Weitere Vorstellungstermine: So., 04.11.18, 16 Uhr / 13.-17.11.18, jeweils 20 Uhr

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Pressekontakt


Beate Luszeit

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