Apfelstrudel trifft Baklava

Comedyshow mit Kartoffeln & Kanaken - präsentiert von Radio Paradiso 98,2
Idil Nuna Baydar als Jilet Ayse & Herr Schröder

Zum Inhalt:

IDEE
Die Gastarbeiter kamen und mit Ihnen der Döner, Shawarma, Dürüm, Kebap, Lahmacun, Falafel, Baklava, Lokum, Tee, Kaffee, Gebäck, Goldketten, Pinguine, Hupkonzerte, Hochzeiten, Bussi Bussis und vieles mehr gleich mit. Das multikulturelle Zusammenleben hat mehr positive Seiten, als viele glauben wollen. Diese Vielfalt präsentieren wir mit Stand Up Comedy und lassen das ganze verschmelzen mit Kunst, Kultur und Musik. Entdecken Sie Klischees, Non-Klischees und die gegenseitigen Sichtweisen auf unterschiedliche Verhaltensformen. Spannende Fragen, die endlich einmal beantwortet werden. Lachkrämpfe, pure Unterhaltung, Hintergrundinfos und Aha-Effekte sind garantiert. Vergessen Sie für einen Abend den Alltag, tanken Sie positive Energie und erleben Sie pure Unterhaltung und Augenblicke, die Sie nie vergessen werden.

ZIELE
„Apfelstrudel trifft Baklava“ verfolgt das Ziel, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen, um gemeinsam einen sozial gesellschaftlichen amüsanten Abend zu verbringen. Apfelstrudel trifft Baklava baut Barrieren und Vorurteile ab, das Format leistet einen kulturpolitischen Beitrag und sorgt für Verständigung, Verständnis und Toleranz. Die Show wird bundesweit in außergewöhnlichen Eventlocations, Theatern und Kulturstätten präsentiert.

MOTTO
Der deutsche Apfelstrudel ist historisch gesehen mit der bekannten türkischen Süßspeise Baklava, bestehend aus Blätterteig mit Pistazien oder Nüssen, verwandt. Der Legende nach brachten es die Araber in die Türkei, die Türken während ihrer Belagerung im Jahre 1638 nach Wien. Nach dem Rückzug der Türken fanden die Wiener das Baklava und brachten es zu ihren Konditoren. Diese zauberten daraus den Apfelstrudel. Jetzt liegt beim Bäcker der warme Apfelstrudel friedlich neben dem Baklava als ein Beispiel dafür, wie sich die beiden Kulturen ergänzen können.


JILET AYSE

Berlin Ihr wollt Eure Kanakin, Ihr kriegt Eure Kanakin!

Jilet Ayse kommt wie ein Tsunami nach Berlin und Sie wird keine Klischees auslassen. Fette goldene Ohrringe, hautenge leggings, hochgesteckte Frisur, übertriebenes Kanaken-Deutsch und Trainingsjacke ist das Outfit der prolligen Integrations-Albtraum Nr 1 in Deutschland. Das neue Programm „Ghettolektuell“ spiegelt zeitgemäße Themen scharfsinnig durchschaut und analysiert. 

Nazis, Menschenhasser, Salafisten, Anzugträger, White Privilege, Politiker und Schwulenhasser kriegen volle kanne auf die Fresse und niemand wird verschont! Die Botschaft ist Liebe. Idil Baydar geboren in 1975 in Celle ist eine deutsche Schauspielerin und Comedian. Ihre klischeehaft angelegte Kunstfigur Jilet Ayse, eine 18-jährige Kreuzberger Türkin, wurden über YouTube bekannt. 

Baydars Eltern sind türkische Einwanderer, die sich kurz nach ihrer Geburt trennten. Sie wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter in Celle auf und besuchte eine Waldorfschule. Die Schule beendete sie mit dem Abitur. Heute lebt sie als Schauspielerin und Comedian in Berlin und arbeitete hier auch für Jugendeinrichtungen. Baydars YouTube-Kanal, auf dem sie seit 2011 selbstgeschriebene und selbstgespielte Stücke zum Thema Integration präsentiert, erreichte bis zu 80.000 Klicks pro Video.

Im Fernsehen war sie in Kabarett- und Comedysendungen wie StandUpMigranten (EinsPlus), NightWash (Einsfestival), Puffpaffs Happy Hour (3sat) oder Ladies Night (WDR) zu sehen.

Seit 2015 hat sie eine feste Rolle in der RTL-Fernsehserie Block B – Unter Arrest. Von 2012 bis 2014 war Baydar als Jilet Ayse mit der Show „Isch schwöre …“ auf Bild.de auf Sendung. Am 29. September 2014 hatte ihr Comedy-Soloprogramm „Deutschland, wir müssen reden!“ in Berlin Premiere. Seitdem ist sie mit diesem Programm in ganz Deutschland auf Tour. Zudem ist Idil Baydar in verschiedenen Mixed-Shows in Deutschland, aber auch schon in Österreich und der Schweiz aufgetreten.

 

HERR SCHRÖDER

„Es ist auch für mich die 6. Stunde. Kinder, ihr schadet doch nur euch selbst!“ – Lehrer. Haben die uns nicht schon genug gequält! Mit ihren Neurosen und Eigenheiten! Muss das nun auch auf der Bühne sein? Die Antwort lautet: Ja! Herr Schröder, vom Staat geprüfter Deutschlehrer, hat die Seite gewechselt und packt aus:

über sein Leben am Korrekturrand der Gesellschaft, über Intellektuell barrierefreien Unterricht und die Inkompetenz-Kompensations-Kompetenz, über die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und Notenvergabe nach dem Sympathieprinzip. So therapiert er liebevoll-zynisch ihr ganz persönliches Schultrauma und nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, man sitzt wieder mittendrin im Klassenzimmer. Selbstverständlich mit der Gewissheit, dass das einen alles nichts mehr angeht – oder etwa doch? „Was macht einen guten Lehrer aus? Empathie – SPÜREN, in welche Schublade das Kind passt.“

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