Bekenntnisse des Hochstaplers
Felix Krull
Zum 150. Geburtstag von Thomas Mann zeigt das Schlosspark Theater eine augenzwinkernde Hommage an den wohl charmantesten Hochstapler der Literaturgeschichte. Felix Krull – ein Sonntagskind mit schillernder Ausstrahlung – entdeckt früh seine Gabe, in jede Rolle zu schlüpfen. Mit Witz, Stil und einem feinen Gespür für Illusion bahnt er sich seinen Weg aus einem Rheingauer Winzerdorf bis in die Kreise der gehobenen Pariser Gesellschaft. „Corriger la fortune“ – dem Glück ein wenig nachhelfen –, das ist Felix' Lebensmotto.
Und wenn das eigene Talent nicht reicht, hilft ein kleiner Rollentausch – etwa mit dem echten Marquis de Venosta ...
Erleben Sie einen unterhaltsamen Theaterabend voller Witz, Eleganz und feiner Ironie, getragen von der Sprachkunst des Literaturnobelpreisträgers – und einem Ensemble, das sich mit sichtbarer Spielfreude den kleinen und großen Lebenslügen widmet.
Mit Adrian Djokić als unwiderstehlichem Felix Krull und Alexa Maria Surholt (bekannt aus „In aller Freundschaft“) als kluger Millionärsgattin Madame Houpflé.
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull - Trailer
Pressestimmen
„Regisseur Frank-Lorenz Engel verwandelt den Roman in eine lebendige, prägnante Bühnenfassung, die schnell, pointiert und sprachlich beeindruckend inszeniert ist. … Das Stück zeigt, wie Thomas Manns kluger Blick auf Schein, Selbstinszenierung und gesellschaftliche Masken heute noch fasziniert.“ (Berlinerin, 15. März 2026)
„ … mit Adrian Djokić hat Engel einen genialen Krull gefunden, der junge Österreicher kann und gibt alles, er verschmilzt geradezu mit der Romanfigur. (...) Auch seine Mitstreiter, allen voran Alexa Maria Surholt als liebestolle Gesellschaftsdame Madame Houpflé, füllen ihre vielen Rollen mit Witz und Elan.“ (BZ, 15. März 2026)
„Gerhard Mohr setzt in dieser Produktion Glanzlichter, ob als Pate Schimmelpreester, als Stabsarzt, Hoteldirektor oder schmachtender Lord Kilmarnock… Der Clou des Abends aber ist Hauptdarsteller Adrian Djokić. Der von Anfang an verschmitzt mit dem Publikum spielt und es, wie auch die Bühnenfiguren, um den Finger zu wickeln weiß…“ (Berliner Morgenpost, 15. März 2026)
„Zeitgemäße prächtige Kostüme (…) schaffen Farbakzente und lassen das Stück unverfälscht wirken … Neckisch-charmant spielt er (Adrian Djokić) sich in aller Herzen, begeistert in Matrosenanzug ebenso wie in Schiesser-Feinripp und Livree. …“ (Gazette, 15. März 2026)
„Das tolle, variable Bühnenbild von Su Sigmund lässt sich in Windeseile vom elterlichen Wohnzimmer im Rheingau in eine Operettenbühne und das Pariser Luxushotel verwandeln … großartige Szenen wie der gespielte epileptische Anfall vor der Musterungskommission und der Liebesüberfall der Madame Houpflé sind Juwelen … Das Premierenpublikum war glücklich.“ (BZ, 15. März 2026)
Nach dem Roman von: Thomas Mann
Fassung: Frank-Lorenz Engel
Regie: Frank-Lorenz Engel
Bühne & Kostüm: Su Sigmund
Musik: Valentin von Lindenau
Besetzung
Adrian Djokić / Ludwig Michael
Premiere: 14. März 2026
Dauer: ca. 2 Std. 20 Min. inkl. Pause