Benefiz-Lesung

für das Hospiz Schöneberg-Steglitz
mit Harald Martenstein, Rainer Erlinger & Jochen-Martin Gutsch
Am Flügel: Michael Theede

Zum Inhalt:

Vier Männer und ein Anliegen. Benefiz-Veranstaltung für das Schöneberger Hospiz

Harald Martenstein  Der Berliner Kult-Kolumnist (Die Zeit u.a.) liest seine liebsten und bösesten Texte.

Jochen-Martin Gutsch  Der Autor des Bestsellers "Es ist nur eine Phase, Hase" (mit Maxim Leo) weiß: Auch Männer leiden unter ihren Wechseljahren.

Rainer Erlinger Der Arzt, Jurist und Autor ist Deutschlands geistreichster Moral-Ratgeber.

Michael Theede  Dieser Musikprofessor spielt die Hits von Udo Jürgens so, wie man sie noch nie gehört hat.
Michael Theede freut sich: "Das ist nicht nur eine schöne Veranstaltung mit illustren Gästen, bei der ich mitwirken darf, zudem für einen guten Zweck. Dieser Tag ist auch der Release-Tag für meine neue CD "In allen Dingen lebt ein Lied – Michael Theede spielt Udo Jürgens", die wir dort zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen werden."


20 Jahre Ambulanter Hospizdienst und 15 Jahre stationäres Hospiz Schöneberg-Steglitz

Im Jahr 1999 startete der Ambulante Hospizdienst des Nachbarschaftsheims Schöneberg mit etwa 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem Ziel, möglichst vielen schwerstkranken, sterbenden Menschen einen Verbleib zu Hause zu ermöglichen und die letzte Lebensphase individuell nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Für die Menschen, die zu Hause nicht gut versorgt werden können, sollte ein stationäres Hospiz aufgebaut werden. Nach langer Suche konnte eine Immobilie in der Steglitzer Kantstraße gefunden und nach etwa eineinhalbjährigem Umbau im April 2004 eröffnet werden. Die kleine Stadtvilla liegt, anders als die meisten anderen Hospize, mitten im Wohngebiet und verströmt mit seiner Ausstattung eine heimelige, eher normale Atmosphäre. In 16 Einzelzimmern werden die Hospizgäste rund um die Uhr pflegerisch und ärztlich betreut und vom Küchenpersonal mit täglich frisch zubereiteten Speisen verwöhnt. Ehrenamtliche stehen für Sitzwachen oder für Freizeitgestaltung und Gespräche zur Verfügung, und auch die Angehörigen finden immer ein offenes Ohr.

So ist das Hospiz Schöneberg-Steglitz über die vielen Jahre zu einem festen Bestandteil des Kiezes geworden.

Der Ambulante Hospizdienst ist mittlerweile auf etwa 100 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. Die Begleitungen finden zu Hause, in Pflegeheimen und in Krankenhäusern statt.

 

O-Ton Stefan Schütz, Ltr. Ambulantes Hospiz:

„Gleich zwei Jubiläen, das ist schon eine tolle Sache.

Wir freuen uns sehr, dass Harald Martenstein nun schon zum dritten Mal für uns ein Benefiz  gestaltet. Als ein hilfreicher Nachbar lebt er den Gedanken, den das Nachbarschaftsheim Schöneberg ebenfalls vertritt:  Augen und Ohren für die Bedürfnisse der Nachbarn offen halten und dann direkt und unkompliziert Unterstützung anbieten.

Wir sind für die Dinge, die unseren Gästen das Leben verschönern, auf Spenden angewiesen. Aus dem Erlös können wir zum Beispiel Musiktherapie oder Kunsttherapie anbieten oder für Massagen wertvolle Duftöle anbieten. Das ist super!

Dem Schlosspark Theater sind wir dankbar, dass es dieses Benefiz unterstützt.“

Stefan Schütz, Leitung Ambulanter Hospizdienst

 

O-Ton Harald Martenstein:

„Zum dritten Mal lade ich Künstler und Kollegen zu einer Benefizveranstaltung für das Hospiz Schöneberg-Steglitz ein.
Es ist toll, dass sie mitmachen. Es ist toll, dass uns das Schlosspark Theater unterstützt. Danke!

Warum tun wir das?

 In Hospizen verbringen Menschen ihre letzte Lebensphase.
Es soll ihnen gut gehen. Es ist viel besser, im Hospiz zu sterben als im Krankenhaus. Zu Hause fehlt ihnen die medizinische Unterstützung, die ein Sterbender braucht. 

Kürzlich ist einer meiner besten Freunde in einem Hospiz gestorben. Sein letzter Wunsch war ein kühles Bier. Im Hospiz ist so etwas kein Problem.

Hospize brauchen Geld. Der Tod ist nicht sexy, deshalb ist es nicht immer leicht, Sponsoren zu finden.

Deshalb tun wir das.“

Harald Martenstein




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