Der Neurosen-Kavalier
Psychokomödie in vier Sitzungen von Gunther Beth und Alan Cooper
Auf der Flucht vor der Polizei ist Kaufhausdieb Bollmann (Daniel Morgenroth - bekannt aus der ZDF-Kultserie DAS TRAUMSCHIFF) jedes Versteck recht. So landet er in der Praxis eines renommierten Psychiaters und wird prompt für dessen Urlaubsvertretung gehalten. Notgedrungen beginnt Bollmann, die skurrilen Patienten zu therapieren – darunter eine Kleptomanin, eine gehemmte Bestsellerautorin und ein Finanzbeamter, der sich für Elvis hält.
In Windeseile eignet sich der schlitzohrige Dieb allerhand psychologisches Halbwissen an und erzielt mit seinen unorthodoxen Methoden erstaunliche Erfolge. Doch was geschieht, wenn die echte Urlaubsvertretung auftaucht, der Meisterdieb selbst zum Bestohlenen wird und zu allem Überfluss der ermittelnde Kriminalkommissar auch auf der Couch des Neurosen-Kavaliers landet?
Mit 92 Produktionen in 11 Ländern ist „Der Neurosen-Kavalier“ eines der erfolgreichsten deutschen Boulevardstücke aller Zeiten. Unter dem Titel „Ach du Fröhliche“ wurde das Stück von der ARD verfilmt.
Trailer zu „Der Neurosen-Kavalier“
Pressestimmen
"Herrlich, wie sich Daniel Morgenroth, den die meisten aus der Erfolgsserie „Das Traumschiff“ als Staff-Kapitän Martin Grimm kennen, als Langfinger in die Psychologenrolle stürzt ... der sehr freie Umgang mit den Patienten entspringt selbstverständlich der Fantasie der Dramatiker, ist aber wie gemacht für feinste Situationskomik. Und die hat Regisseur Klaus Seiffert mit sicherem Gespür für Timing und ausgefallene psychologische Handicaps inszeniert. ... „Der Neurosen-Kavalier“ punktet mit einem Schauspiel-Ensemble, das aus pointierten Dialogen und unzähligen Verwicklungen eine mit leichtem Weihnachtsflair garnierte Feelgood-Komödie macht."
Berliner Morgenpost, 30.11.25
"Der Umsetzung der “Psycho-Komödie” von Klaus Seiffert für das Schlosspark Theater muss man zugestehen, dass sie äußerst geschickt Berliner Lokalkolorit beimischt. Immer wieder gibt es regionale Verweise wie eben auf das “Schloss”, was die meist aus dem Berliner Raum stammenden Zuschauer sehr freut. Ein echtes Plus sind tatsächlich alle Schauspieler, die mit sichtbarer Spielfreude durch das Stück führen."
Unser Havelland, 01.12.25
"Regisseur Klaus Seiffert ist mit seinem (Schauspiel-)Team eine wirklich schöne Komödie gelungen, mit einigen unerwarteten Inszenierungsideen, voller turbulenter Verwicklungen und Verwechslungskomik, kurzweilig und mit intelligentem Wortwitz. Bühnenbild und Kostüme überzeugen ebenfalls....Und das Stück passt in die jetzige weihnachtliche Jahreszeit, schon gleich zu Beginn werden die Zuschauer musikalisch auf die kommende Adventszeit eingestimmt und am Ende in bester Laune entlassen, am Premierenabend gab es langen Applaus. Wer einen amüsanten Abend mit einer guten Boulevardkomödie verbringen möchte, unbedingt hingehen!"
Auf der Bühne, 01.12.25
Dauer: zwei Stunden und zehn Min. inkl. Pause nach ca. 60 Minuten