Irmgard Knef
"Heute Abend: Irmgard Knef", Best of

„Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte“ nennt sie DER SPIEGEL. „Ein Off-Ereignis, wie man es nur alle Jubeljahre erlebt“, sieht DIE WELT. „Ein grandioser Abend“, urteilt DIE ZEIT über die musikalisch-kabarettistischen Bühnen-Soli von Irmgard Knef.

Irmgard Knef, die einigermaßen jung gebliebene, alte Dame und vergnügt-komische, lustig-schlagfertige Diva, die aus ihrem langen, ereignisreichen Leben erzählt. Ein Leben im Schatten eines Weltstars… als verleugnete und zu kurz gekommene Zwillingsschwester von Hildegard Knef.

Irmgard Knef – die wunderbare und preisgekrönte „Kleinkunst-Erfindung“ des Berliner Kabarettisten, Autors und Schauspielers Ulrich Michael Heissig, präsentiert ihrem Publikum – natürlich im Stile der Knef – groovige selbst geschriebene und bearbeitete Songs. Liedtexte, die jazzig, balladenartig, schlagerhaft und chansonesk präsentiert werden. Meist spaßig, immer originell, aber auch hin und wieder zum Nachdenken anregend.

Irmgard Knef, die vor 27 Jahren ihre Alterskarriere in der deutschsprachigen Kleinkunstwelt begann, zeigt damit auch ihre enorme musikalische und interpretatorische Bandbreite.

Aus ihrem privaten Nähkästchen erzählt sie aber auch unglaubliche Anekdoten, trägt Gedichte zum Zeitgeist vor, kommentiert Aktuelles und gibt Zeugnis ab aus einem bewegten Leben im Berlin des 20. Jahrhunderts.

Singend, spielend und plaudernd erweist sich Irmgard Knef als grandiose Entertainerin, schlagfertige Vertreterin der Gattung „Oma der Boomer“ und – als „echte“ Knef:

Eine unbeugsame, gradlinige Kämpfernatur mit Haltung. Lakonisch, unsentimental, unkonventionell und eigensinnig.

Eine Berliner Schnauze mit Herz und Verstand.

Musikalisch, komisch, gut!


Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2017

an Ulrich Michael Heissig

"Schwarzhumorig, schnodderig und ausgestattet mit vollendetem Wortwitz: Der in Sindelfingen geborene Regisseur, Autor und Schauspieler Ulrich Michael Heissig hat mit „Irmgard Knef“, der fiktiven Zwillingsschwester von Hildegard Knef, eine dramatische Figur geschaffen. Diese habe sich zu einem lebendigen, eigenständigen Menschen entwickelt. Irmgard Knef werde seit mehr als einem Jahrzehnt vom Publikum geliebt und vom Feuilleton gefeiert."

(PM des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und LOTTO)

Preisverleihung am 25.04.2017 | Stadthalle Biberach

 

Deutscher Kabarett Preis

Sonderpreis 2004 für Ulrich Michael Heissig (Irmgard Knef)

"Der Sonderpreis des nürnberger burgtheaters für das Jahr 2004, gestiftet vom nürnberger burgtheater, geht an den Berliner Autor, Kabarettisten und Schauspieler ULRICH MICHAEL HEISSIG für den genialen Kunstgriff IRMGARD KNEF - die verleugnete Zwillingsschwester - geschaffen zu haben. Musikalisch und textlich eigenständig, darstellerisch auf den Punkt gebracht korrespondieren jenseits der Oberfläche Original und Fiktion. Große Kleinkunst!"

Auszug aus der Pressemitteilung des nürnberger burgtheaters vom 9.09.2004


Pressestimmen

zu „ Ich, Irmgard Knef “

"Nein, ich habe diese Show nicht gesehen." (Hildegard Knef in Stern Nr. 52/2000)

"Nahezu perfekt [...] beherrscht er das rauchzarte Knef-Timbre und imitiert zudem die Fähigkeit seines Idols, ganze Satzteile auf Nimmerwiederhören guttural verschwinden zu lassen. Mit liebevollen Seitenhieben auf Karriere und Charakter der Knef präsentiert Heissig eine putzige Parodie auf gängige Künstlerklischees. Aus der munteren Persiflage wird fast still und heimlich ein kleines Rührstück. Irmgard K. singt als Mater Dolorosa für alle Schattenexistenzen und zu kurz Gekommenen."   (Spiegel, 10.1.2000)

"Ulrich Michael Heissig ist eine brillant-verbitterte und erschütternde Irmgard. Geschmackvoll, stimmgewaltig in den zahlreichen Chansons, zeichnet er liebevoll das Leben der Diva (und ihrer Schwester) nach. [...] Ein Knüller, für Knef-Fans ein Muss."   (WAZ, 8.4.2002)

"Das schönste an diesem grandiosen Abend ist, daß da wirklich eine Figur entsteht, eine tragische, schreckliche Zwillingsschwesterfigur, mit einem Schuss Bernhard und einer Prise Kabarett, aber ganz realistisch und anrührend. Ein kleines Kabinettstück und eine große Kunst der Liebe und Bosheit."  (Die Zeit, 8.6.2000)

"Heissig hat der berühmten Hilde eine gar nicht berühmte, noch dazu eineiige Zwillingsschwester angedichtet. Eine aufgeräumt-skurrile, schlagfertig gelungene One-Man-Show, in der Heissig reale historische Begebenheiten aus der Karriere der wahren Knef mit der Hinterhof-Biografie ihrer fiktiven Verwandten konterkariert. Ein herzlich gelungenes Programm."  (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.3.2000)

"Mit der fingierten Biographie der beiden charakterlich so verschiedenen Zwillingsschwestern erzählt Heissig auch ein großes Stück Berliner Geschichte aus der Perspektive der zu kurz Gekommenen und liefert damit eine großartige Hommage an die Überlebenskunst in dieser wechselvollen Stadt."  (Rheinischer Merkur, Nr.19/2000)

"Einfach brillant, die Idee von Kabarettist Ulrich Michael Heissig, der Skandalschauspielerin des deutschen Nachkriegsfilms, Sängerin und Autorin eine Zwillingsschwester anzudichten. Viel näher als eine Parodie es jemals könnte, rückt die falsche Verwandtschaft der Diva auf die Pelle, hält einen Spiegel vor, ohne bloß nachzuäffen. Denn Loserin Irmgard entwickelt überraschend schnell ein Eigenleben."  (Kieler Nachrichten, 1.2.2002)

"Das begeisterte Publikum war drauf und dran, ihrer rührenden Geschichte zu glauben. Charmant und aberwitzig skurril."  (Rheinische Post, 5.10.2000)

Besetzung

von und mit Ulrich Michael Heissig


Termine & Tickets


Sep 2026

27.09., So – 2000 25,50–30,50 € Online-Tickets

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