Katja Ebstein
Berlin – trotz und alledem

Deutsche Geschichte in Wort und Musik…

Berlin von 1918 bis nach der Wende!

Dreimal stand sie für Deutschland auf der Bühne des Eurovision Song Contest – mit Liedern, die Generationen geprägt haben: „Wunder gibt es immer wieder“, „Diese Welt“ und „Theater“. Katja Ebstein ist eine der bekanntesten Stimmen des deutschsprachigen Chansons – kraftvoll, politisch und unverwechselbar.

Berlin ist eine Stadt mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für Menschen, die weiterleben – trotz und alledem!
Berlin ist Zille-Milliöh und Europa-Center, Drehorgel und Stadtautobahn. Wenn die Lage mal ernst ist, dann wird auch der Humor ernst genommen. Berlin, die Stadt der Kunst, der Musik, der Literatur, des Theaters, des Kabaretts, des Tingeltangel, der großen Welt, der Halbwelt und der grauen Mietskasernen mit ihrem trostlosen Hinterhof-Milieu, die Stadt der Aristokraten, Industriellen, Spekulanten, Neureichen, Proletarier, Dirnen, Zuhälter und Ganoven.
Berlin – Stadt der Massenemotionen und der Originale, Umschlagplatz für Qualität und Talmi.“ (Katja Ebstein)

Katja ist politisch, Berlin ist politisch. In den 20ern und 30ern. Vor dem Mauerbau und danach.

Vertraute Namen tauchen empor: Otto Reutter, Kurt Tucholsky, Bertold Brecht, Günter Neumann, Walter Mehring, Friedrich Hollaender, Claire Waldoff, Siegfried Rabe, Wolf Biermann, Konstantin Wecker … um nur einige zu nennen!


„Wer singend und rezitierend ein Portrait seiner Heimatstadt zeichnet, zeichnet immer auch ein Portrait von sich selbst. Wenn Katja Ebstein das alte und neue Berlin besingt, nicht mit feierlichen Hymnen, sondern mit menschlichen Liedern, Gedichten und Szenen, dann hören wir die sprichwörtliche, die unverschämte Kessheit neben dem sich seiner selbst nicht schämenden Gefühl, erleben wir das „Feste Druff“ neben der Sentimentalität, sehen wir Schrebergarten und Asphalt, entdecken wir im Chanson der Frau von heute das Lied der Göre von damals. Die Kontouren der Stadt verschmelzen mit dem Gesicht der Künstlerin, die von ihr berichtet.
Katja ist politisch, Berlin ist politisch. In den Zwanzigern und in den Dreißigern. Vor dem Mauerbau und danach. Und zur Zeit der „Einheit“ in „Freiheit“.
Altvertraute Namen tauchen empor: Otto Reutter, Kurt Tucholsky, Bertold Brecht, Günther Neumann, Walter Mehring, Friedrich Hollaender, Frank Wedekind, Willi Kollo, Robert Gilbert – um nur einige zu nennen.“ (Werner Burkhardt, Publizist und Rezensent, über Katja Ebsteins Berlin-Programm)

Besetzung

von & mit Katja Ebstein

am Piano: Stefan Kling


Termine & Tickets


Sep 2026

14.09., Mo – 2000 22,00–39,50 € Online-Tickets

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