Was zählt, ist die Familie!

von Joe DiPietro / deutsch von Nick Walsh

Zum Inhalt:

Eigentlich ist Nick zu beneiden. Er ist 24 Jahre alt und wird von seinen beiden Großeltern-Paaren nach Strich und Faden verwöhnt. Aber so einfach, wie das klingt, ist das natürlich nicht. Denn in ihrer aufopferungsvollen Liebe können sie auch ganz schön anstrengend sein – und das nicht nur, wenn Großmutter Aida ihren Enkel mit Pasta vollstopft. Als er ihnen ankündigt, er werde sie verlassen, um in Seattle beruflich Karriere zu machen, sind sie entsetzt: Nick muss gehalten werden. Und wenn man ihn mit der attraktiven Caitlin verkuppeln muss ...


Dem Autor ist mit dieser sehr menschenfreundlichen Komödie ein kleines Meisterwerk der Unterhaltung gelungen. Die schnellen pointierten Dialoge charakterisieren die Figuren sehr liebenswert und genau, so dass das Stück sechs Traumrollen bieten kann. Und dem Publikum einen ebenso anrührenden wie höchst amüsanten Abend.

Der Uraufführung der Komödie durch die American Stage Company im Jahr 1996 folgte 1999 die deutschsprachige Erstaufführung in Düsseldorf. Seit fast 20 Jahren konnte dieses Mehrgenerationenstück nun bereits in zahlreichen Inszenierungen die Zuschauer begeistern.

 

Premiere: 20.10.2018, Schlosspark Theater, Berlin
Dauer:
ca. 1 Stunde 50 Minuten inkl. Pause


Pressestimmen:

Boulevard-Theater mit Tiefgang … intelligentes Vergnügen fürs Publikum … Regisseur Anatol Preissler hat klug inszeniert. Er setzt auf die zündenden Pointen, bei denen der Witz oft aus Bitterkeit erwächst, und auf das Können seiner Akteure. Und die können’s! … Die Präsenz der Schauspieler sorgt dafür, dass die Wahrhaftigkeit nie irgendwelchen Effekten geopfert wird. Da wundert’s am Ende nicht, dass im Publikum manche Träne fließt, ausgelöst von echter Erschütterung. … Anita Kupsch gelingt ein kleines Theaterwunder … Zum überraschenden – und von der Regie überzeugend märchenhaft inszenierten – Schluss trumpft Anita Kupsch dann als große Charakterinterpretin auf: Mit wenigen Worten, präziser Körpersprache, minimalistischer Mimik zeigt sie in ein, zwei Minuten, länger dauert’s nicht, wie sich ein Menschenleben erfüllt, offenbart die unbarmherzige Strenge des Alterns und lässt zugleich eine unbändige jugendliche Lebenslust aufblitzen. … Dieser Abend ist auf herrlich altmodische Art ein Plädoyer für Altmodisches, das es zu erhalten gilt: Menschlichkeit im Umgang miteinander, Respekt füreinander, Liebe im allumfassenden Sinn. Das ist Unterhaltung von Format!“  (Bewertung: 4x k)
(RBB Kulturradio, Peter Claus)
Hier hören Sie die vollständige Frühkritik vom rbb Kulturradio, 22.10.2018

„… sehr sympathisch, mitunter anrührend … Ganz zart und leise ist sie <Anita Kupsch> geworden, dabei umso nachdrücklicher. … Ein menschenfreundlicher Abend … macht der junge Hallervorden eine zwar etwas staksige, aber grundsympathische Figur. … Die mehr oder minder schrulligen Alten um ihn herum, werden von Regisseur Anatol Preissler in kleinen, liebevoll-spitzzüngigen Dialogen ebenso sympathisch ins Recht gesetzt. Ein menschenfreundlicher Abend aus der guten alten Zeit.“ 
(RBB Inforadio, Ute Büsing)
Und hier gibt es die Frühkritik vom rbb Inforadio, 22.10.2018

Johannes Hallervorden gefällt in der Rolle des Nick. Die Schauspieler (…) sind wunderbar und sorgen für manchen Schmunzler.“ 
(Berliner Morgenpost, Ulrike Borowczyk)

 „Mit den alten Kämpen flutscht es nur so, vor allem Dagmar Biener hat alle Sympathien auf ihrer Seite. … Hallervorden Junior mausert sich immer mehr zu einem echten Boulevard-Talent!“ 
(BZ, Martina Kaden)

„Zu den Vorzügen dieser Komödie gehört, dass sie pointenreiche Dialoge mit nachdenklichen Passagen mischt, was einen kurzweiligen Handlungsablauf ergibt. … sehr unterhaltsamer Theaterabend mit begeisterter Publikumsresonanz … der junge Nick Cristano, den Johannes Hallervorden mit Charme, Herz und hervorragender Sprachpräsenz spielt. … Das Publikum folgt dem Pointenfeuerwerk mit verständnisinniger Hingabe … Am Ende begeisterter Beifall, der sich zu rhythmischem Klatschen steigert und allen Mitwirkenden gilt, allen voran Johannes Hallervorden mit seinem äußerst gewinnenden Auftreten.“
(Artoscript/Berliner Kulturnotizen, Horst Rödiger)


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