Winterrose

Komödie von Christa, Agilo & Michael Dangl
Bearbeitung: René Heinersdorff

Zum Inhalt:

Die kontaktfreudige Witwe Elisabeth verabredet sich jeden Mittwoch unter dem Pseudonym „Winterrose“ mit Männern, die sie über Zeitungsannoncen kontaktiert. Von einer Parkbank aus beobachtet sie die hoffnungsvollen Kandidaten, die zum Treffpunkt im Kaffeehaus gegenüber erscheinen.

Leider fühlt sich der Literaturliebhaber Josef auf dieser Bank durch Elisabeths „Männerjagd“ in seiner Ruhe und Lektüre sehr gestört.

Und nicht genug – zu den beiden sehr unterschiedlichen Temperamenten gesellt sich der Gärtner Horst, der mit seinen trockenen Kommentaren und Lebensweisheiten nicht nur die Blätter aufwirbelt...

Ein ebenso poetisches wie humorvolles Kammerspiel auf einer Parkbank inmitten der Natur des Theaters.

 

Premiere: 6. Juni 2021, Schlosspark Theater

Dauer: ca. 2 Stunden (inkl. Pause)





Pressestimmen:

„…ein Hauch von Melancholie ... Der Pas de deux auf der Parkbank ist aber auch urkomisch anzusehen. Inszeniert von Philip Tiedemann mit einem traumwandlerischen Gespür für menschliche Schwächen, Ängste und Schrullen. … Der grantelnde Parkbank-Philosoph, der fröhliche Parkpfleger und die bissig dampfplaudernde Dating-Queen sind ein hinreißendes Trio…. Eine wunderschöne, zu Herzen gehende und grandios gespielte Komödie mit Tiefgang. Balsam fürs Gemüt nach der langen Theater-Auszeit.“  (Berliner Morgenpost, Ulrike Borowczyk)

‚Winterrose‘ ist amüsant und macht nachdenklich … Dagmar Biener, in Bestform, wenn sie sich ereifert …  Jürgen Heinrich, schön überheblich bis melancholisch …  Georgios Tsivanoglou, wunderbar … Das Premierenpublikum im Schlosspark-Theater bejubelte das amüsante Stück mit seinen nachdenklichen Tönen über das Alleinsein.“ (BZ, Bettina Göcmener)

„Das Kammerspiel (…) lebt von der einzigartigen Chemie zwischen der polterig-lebenslustigen Witwe mit Berliner Sprachwitz und dem schöngeistigen Literaturfreund, dessen emotionaler Schutzwall ganz langsam abgetragen werden muss. Beide liefern sich köstliche Dialoge, die von den Beobachtungen und Ratschlägen des Gärtners nur noch ein klein wenig gewürzt werden. … Was für ein Theater! Das hat man wirklich vermisst!“ (Zehlendorf aktuell, Carsten Scheibe)

„Jürgen Heinrich spielt diesen Mann der leisen Töne sehr überzeugend, Dagmar Biener hat in ihrer Rolle manch interessante Lebensweisheit zu verkünden. … Philip Tiedemann hat diesem Stück (…) durch seine Regie einige Momente der Rührung und einige mehr der Komik verliehen, das Beste aus dem Stoff gemacht, so wie auch die Schauspieler ihren Rollen Glaubwürdigkeit verleihen. … Das Publikum jubelt, allen Leuten vor, hinter und auf der Bühne ist die Erleichterung anzumerken, endlich wieder Kultur zeigen und genießen zu können.“  (aufderbuehne.de, Annette Kraß)

„… Das ist die an sich ganz simple Ausgangslage der durch ihr Großaufgebot an Witz, Charme und Lebensweisheit köstlich amüsierenden, in Salzburg uraufgeführten Konversationskomödie „Winterrose“ der österreichischen Autorenfamilie Christa, Agilo und Michael Dangl. … kleine, hinreißend verkrampfte Parkbank-Geschichte … Park-Gärtner Horst Hückeswagen (Georgios Tsivanoglu), einem allein schon durch seine Leibesfülle gut geerdeten, dennoch leichtfüßigen, schlitzohrigen Tanzbär. … das bis in die Satzzeichen perfekt pointiert spielende Terzett aus Park-Philosoph, Park-Plaudertasche und Park-Wächter nebst Park-Enten … geradezu musikalisch dirigiert vom Regisseur Philip Tiedemann … Das ist elegante, feinnervige, spannungsgeladene Regie- und Seelenkunst. – Das Publikum ist berührt, beglückt, begeistert.“   (Kulturvolk Blog Nr. 360, Reinhard Wengierek)

„… wunderbar besetzte, romantische Komödie … ebenso poetisches wie humorvolles Kammerspiel … Eine zauberhafte, zu Herzen gehende und grandios gespielte Komödie, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten!“  (Leben in Westend, Gabriele Jahn)


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